| Tana und Jonas moderieren |
Träger des Lichts
Kurzgeschichten und Gedichte. Poetry Slam und Theater.
Freitag, 3. Februar 2012
1. Poetry Slam an der Augustinerschule, Friedberg (02.03.2012)
Rubrik:
Slammin' Poetry
Presseecho zum Auftritt am 28.01.2012 in Friedberg
Rubrik:
Theater
Mittwoch, 1. Februar 2012
Reslam the Qkaff, Kulturcafé, Mainz (31.01.2012)
| Schunke III. mit Narrenkappe |
Rubrik:
Slammin' Poetry
Sonntag, 22. Januar 2012
Poetry Slam, Jukuz in der Alten Feuerwache, Bad Nauheim (20.01.2012)
| Larse wählt seinen Comoderator |
Rubrik:
Slammin' Poetry
Samstag, 14. Januar 2012
Kanten
Nur Menschen mit Kanten bleiben an einem hängen.
Menschliche Kanten sind die Würze jeder zwischenmenschlichen Beziehung. Sie erzeugen Spannung. Sie machen interessant. Nichts ist weniger greifbar als ein glatter Mensch. Glatte Menschen sind oft unhaltbar, aal-glatte gar untragbar. Kanten verhaken sich jedoch in den Kanten des Gegenübers und binden aneinander. Manchmal sind die Kanten jedoch scharf und hinterlassen früher oder später Schürfwunden. Besonders, wenn sie auf glatte Stellen treffen. Sie wollen greifen, und können sie es nicht, so schaffen sie eben im Gegenüber schartige Kanten. Diese Kanten sind schmerzhaft. Manchmal zu schmerzhaft.
Menschliche Kanten sind die Würze jeder zwischenmenschlichen Beziehung. Sie erzeugen Spannung. Sie machen interessant. Nichts ist weniger greifbar als ein glatter Mensch. Glatte Menschen sind oft unhaltbar, aal-glatte gar untragbar. Kanten verhaken sich jedoch in den Kanten des Gegenübers und binden aneinander. Manchmal sind die Kanten jedoch scharf und hinterlassen früher oder später Schürfwunden. Besonders, wenn sie auf glatte Stellen treffen. Sie wollen greifen, und können sie es nicht, so schaffen sie eben im Gegenüber schartige Kanten. Diese Kanten sind schmerzhaft. Manchmal zu schmerzhaft.
Rubrik:
Sinnsprüche
Freitag, 6. Januar 2012
Wort-Wurf-Lyrik: "Abgesang auf einem AB"
Wort-Wurf-Lyrik: Ich habe mir über Facebook - Träger des Lichts erneut fünf Wörter zuwerfen lassen,
sie einem aktuellen Thema untergeordnet und das Ganze lyrisch eingekleidet. Hier ist das Ergebnis:
sie einem aktuellen Thema untergeordnet und das Ganze lyrisch eingekleidet. Hier ist das Ergebnis:
Rubrik:
Wort-Wurf-Lyrik
Samstag, 31. Dezember 2011
Alle Jahre wieder: Mein schwerer Weg zum Vorsatz
Der Silvestermorgen ist nicht schwer,
zwar eil ich eilends hin und her,
um den Abend zu bereiten,
doch im Grunde ist er leicht,
da die Zeit bis abends reicht.
Gegen Mittag wird es schwerer,
und die Champagnerflöten leer und leerer;
ich will ja schließlich wissen,
wie gut wir abends trinken müssen.
Immer schwerer werden meine Sätze
und hetziger das Gute-Vorsatz-Find-Gehetze.
Am frühen Abend hab ich dann,
was ich noch an Sätzen bilden kann,
in ebensolche fast verfasst,
und manche davon hätte ich fast
in vergang’nen Jahren schon erfüllt,
doch war ich meist schnell ungewillt.
Im Laufe der beschwingten Abendstunden
sind die meisten dann gefunden:
Ab nächstem Jahr will ich nicht rauchen,
mehr Sport (des Reimes wegen: Tauchen)
treiben, und nicht viel trinken,
auch mein Kontostand soll nicht mehr sinken.
Punkt zwölf stoß ich drauf an,
versprech‘ den Sternen, dass ich‘s kann,
und starte vorsätzlich ins neue Jahr,
das schon jetzt -aus künft’ger Sicht- viel besser war,
als das letzte wohl gewesen ist,
wenn man’s am Erfüllungsgrad der Vorsätz‘ misst.
Nach zwölf ist dann wohl was geschehen,
denn aus neujährlicher Sicht gesehen,
fehlen mir gut 13 Stunden,
und bis ich nicht zumindest 12 davon gefunden,
bleib ich besser noch im Bett;
das findet auch mein Kopf ganz nett.
Am Neujahrsabend werd‘ ich wach,
jedes Flüstern ist ein Heidenkrach.
Ich zünde erst mal eine Zigarette,
weil ich nur so das Neujahr rette,
und beim ersten Zuge fällt mir ein:
Zum Tauchen braucht man einen Schein.*
Nächstes Jahr kann ich nur hoffen,
bin ich nicht so vorsätzlich besoffen,
und starte nüchtern in das neue Jahr,
und d’rüber grübelnd wird mir klar,
nur ein Vorsatz bleibt in meiner Hand:
Mein fürchtenswerter Kontostand.
* So kann das denn kein Vorsatz sein
und kam wohl nur zum Reim hier rein.
Rubrik:
Lyrikecke
Mittwoch, 28. Dezember 2011
Elefanten tanzen nicht zur Weihnachtszeit
Elefantenherden drängen sich,
Rot und weiß mit Samt bemützt,
dicht an dicht in meiner Mitte.
Sie wollen tanzen,
doch kein Raum für große Schritte:
Sie reiben sich an meiner prallen Hülle!
Drei Tage, voll am Stück,
wogte ich von Mahl zu Mahl.
Für 12 gekocht, zu sechst gegessen!
Elefantenherden in mir drinnen,
Elefantenherden in uns allen,
sie hören auf den Namen Kalorie.
Ob in Afrika,
wo Elefanten tanzen sollen,
nur einer tanzt zu dieser Melodie?
Rubrik:
Lyrikecke
Sonntag, 25. Dezember 2011
Weststadtstory No. 3, Essen (23.12.2011)
![]() |
| Ruby Tuesday und Zerrin Blumenkind |
Es war der Tag vor Weihnachten. Es war mild und regnerisch und ich auf dem Weg nach Essen. In die Weststadt. Noch genauer zu JayNightwinds Weststadtstory, die er nun das dritte Mal ausrichtete. Eigentlich wollte ich ja schon bei der Erstausgabe anwesend sein, doch da kam eine Hochzeit dazwischen. Zum Glück nicht meine. Kurz nach Einlass um 18:00 Uhr kam ich an. Jay hatte im Regen auf mich gewartet. Leider ohne Schirm, doch dafür winkte er sehr schön, damit ich auch ja den hell beleuchteten Eingang finden sollte. Bei uns Hessen weiß man ja nie.
Rubrik:
Slammin' Poetry
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Wilde Worte, Grand Slam, Schlachthof Wiesbaden (21.12.2011)
| Blick in Richtung Bühne |
Der vorletzte Slam des Jahres für mich, und ein ganz großer nochzudem: Der Grand Slam 2011 im Wiesbadener Schlachthof. Alle Monatsgewinner und – gewinnerinnen des Jahres auf einem Haufen. Einem Haufen, der keinesfalls riecht. Und wenn, dann nur nach wundervollen Wörtern, rezitablen Worten und überhaupt schon gar nicht schlecht: Der Februar-Gewinner Alex Göbel aus Wiesbaden, der März-Sieger Florian Cieslik aus Köln, Mr. April Hanz aus Stuttgart, Felix „Mai“ Bartsch aus Neuhäusel, ich als Vertreter des ersten Herbstmonats des Kalenders, Indiana Jonas aus Landau, der den Oktober für sich entscheiden konnte, und die November-Triumphatin Alissa Starodub aus Mainz.
Rubrik:
Slammin' Poetry
Abonnieren
Posts (Atom)

